Moin,
normalerweise dient die 8°-Kalibrierung dazu, auf allen Modellen gleiche Voraussetzungen zu schaffen, und gleichzeitig – richtig – der Kontrolle, ob die mechanische Geometrie in einem guten Arbeitsfenster liegt.
Zyklischer Pitch, quasi auch.
Jetzt ist es aber so, dass bildlich oder auch real betrachtet manche Funktionen innerhalb eines gewissen Wertebereiches gut funktionieren, dass aber bei sehr großen Größen oder sehr kleinen Größen ggfs. andere Regeln gelten.
Beim LOGO 200 (klein, offensichtlich ...) scheint die zyklische Kalibrierung tatsächlich auf 6° raus zu laufen (zuletzt selbst mal nachgemessen, was gar nicht so einfach ist, am genauesten noch mittels Winkeln, danach kommen die (oft weniger genauen, leider) Mini-Pitchlehren (und ... richtig angewandt natürlich ...).
Pitch ist (ohne Leichtigkeit/'Anti Schwerkraft') auch relativ gering ab Werk, irgendwo bei max. 11°, plus Leichtigkeit (statisch und dynamisch) dann aber +/– 2-3° höher.
Größe/Trägheit, Blattgeometrie und Drehzahl spielen da scheinbar eine große Rolle, auch, wo in der Kombination mit Wendigkeit und Empfindlichkeit zyklisch ein sweet-spot erreicht werden kann, ohne dass das ganze (wieder auf Grund seiner Größe u. a.) zu oszillieren beginnt.
Wenn Pitch insbesondere zu gering erscheint -> Pitchkurve bzw. Pitch-Einstellung im Setup, oder auch nochmal ein bisschen mit der Leichtigkeit spielen.
Wenn die Wendigkeit nicht ausreichen sollte -> Wendigkeit in den Flugparametern (für maximale Roll-/Überschlagsraten) oder Steuerverhalten (für das ... Steuerverhalten :p).
Grüßle
Eddi
Born to fly ...
forced to work.