VStabi Software und Windows 11 (ab 06-2026)

Seit kurzem akzeptiert Windows 11 offenbar ältere/früher signierte USB-Treiber nicht mehr.
In unserem Fall betrifft das den Treiber für den USB-Modus, über den die VStabi am PC eingestellt werden kann.
Es betrifft nicht den Zugriff per VBar Control Manager (Boot-Stecker bei VStabi NEO, Einschaltreihenfolge bei VStabi EVO).
Aktuell gibt es scheinbar keinen praktikablen (bzw. permanenten) Workaround dafür.

Wir haben da mal was vorbereitet, womit sich VStabi EVO, VStabi EVO und ggfs. auch alte VStabi trotzdem am Windows PC einstellen lassen:


 
Was wird benötigt?

  • Oracle VirtualBox (eine kostenlose Software zur virtualisierung von Betriebssystemen)
  • eine sog. Appliance dafür (von uns vorbereitete virtuelle Maschine), enthält VBar Control Manager, VStabi Software 6.x (für VStabi NEO) und 7.x (für VStabi EVO) sowie einen (älteren aber für den Zweck funktionsfähigen) Browser, um auf vstabi.info zugreifen zu können

 
Wie funktioniert's?

  • Das Programm Oracle VirtualBox herunterladen und auf dem PC installieren (funktioniert alternativ auch auf einem älteren Mac mit Intel-Prozessor)
  • Die Appliance herunterladen
  • Das Programm VirtualBox starten und über Datei, Appliance importieren ... die Appliance importieren
  • Die weiteren Abfragen bestätigen
  • In VirtualBox die virtuelle Maschine VBar Setup Tools starten (Doppelklick)

 
Und jetzt?

  • ... wie sonst auch ...
  • Schlüsseldatei innerhalb der virtuellen Maschine von Meine Geräte herunterladen und in den Programmordner c:\program files (x86)\VBarControl bewegen
  • VStabi an Computer anschließen, einschalten (VStabi NEO ohne Boot-Stecker, VStabi EVO: zuerst Spannungsversorgung, dann USB)
  • ... aber ...
  • USB-Symbol in der unteren Statusleiste der VirtualBox klicken, VStabi auswählen, falls diese nicht automatisch angemeldet wird
  • Einstellsoftware 6.x oder 7.x aufrufen


Was war da noch?

  • Das Windows in der Appliance ist International Englisch (non scholae sed vitae discimus ... manchmal beißt's einen ^^)
  • Man kann in den Einstellungen des Gast-Windows die Lokalisierung und Standard-Tastatur auf Deutsch umstellen (German (Germany)), die Systemsprache bleibt aber Englisch
  • Die VStabi Einstellsoftware startet standardmäßig in der Sprache des Betriebssystems
  • Man kann sie jedoch händisch umstellen, so dass sie in Deutsch startet, dazu klickt man mit der rechten Maustastaste auf das Symbol (bspw. VStabi 7.x), klickt auf Properties (Eigenschaften), und fügt an den Zielpfad (Target) am Ende ein  -l de an (Leerzeichen, kleines L für language, Sprache, Leerzeichen, de für Deutsch)
  • Man kann auch von vstabi.info die Einstellsoftware für ältere VStabis (V4, V5, s. Archiv) herunterladen und installieren, damit auch ältere VStabis wie gewohnt einstellen, dort auch die Sprache umstellen. Eine neuerliche Treiber-Installation ist nicht notwendig, der bereits installierte Treiber funktioniert universell für alle VStabi mit USB-Anschluss


Sicherheitsbedenken?

  • Wenn man innerhalb der virtuellen Maschine nur vstabi.info bzw. shop.mikado-heli.de im Browser besucht, besteht kein nennenswertes Risiko.
  • E-Mails kann man ggfs. über WebMail auch dort empfangen.
  • Es versteht sich von selbst, dass man innerhalb der virtuellen Maschine keine verdächtigen Mails anklickt, bunte Bildchen oder Katzen-Videos klickt, Social Media heimsucht ... hier geht es einzig und allein um VStabi.
  • In den Einstellungen der virtuellen Maschine (gelbes Zahnrad 'Ändern', Maschine muss währenddessen ausgeschaltet sein) kann man auch eine gemeinsame Zwischenablage aktivieren, so dass man bspw. Download-Links aus E-Mails von vstabi.info aus seinem normalen Mail-Programm auf dem Host-System in die Adressleiste des Browsers in der virtuellen Maschine Kopieren-Einfügen kann, oder auch gespeicherte Passwörter etc.
  • Genauso kann man dort auch einen Gemeinsamen Ordner, d. h. ein Austausch-Verzeichnis definieren, über das man Daten (Schlüsseldatei, Setups, Logs, ...) zwischen Host- und Gast-System austauschen kann.
  • Sollte dennoch etwas passieren (Malware, Viren), kann man die virtuelle Maschine einfach komplett löschen, erneut importieren, alles was darin passiert passiert quasi in Quarantäne, ist in diesem Käfig gefangen.